Montag, 29. August 2011

Lernen von der Natur

So bin ich heute auf dem Weg in meine Praxis. Ich gehe ihn zu Fuss mit einem Umweg durch Feld und Wald. Ich begegne Nachbarn mit ihren Hunden und sie schauen mich etwas verwirrt an. Morgens unterwegs, ohne Hund in die falsche Richtung?! Interessant wie wir Menschen uns erstaunen ob Dingen, die scheinbar aus der Norm und Routine fallen.

Ich bin also unterwegs mit den Nebelschwaden, Sonnenstrahlen, den wundervollen Gerüchen des nahenden Herbstes. Ich bin dankbar für diese Natur, in der ich leben darf. Eine kurze Strecke komme ich zurück auf den Asphalt. Es ist eine Brücke, die über eine Autostrasse führt. Ich sehe und spüre kleine und mittlere runde Erhebungen. Fast so wie kleine "Gugelhupfs". Hmmm da sind ein paar ganz Starke am zurückerobern, was ihnen gehört... sie kennen ihr Ziel und sie lassen sich nicht aufhalten. Für wieviele von uns Menschen würde ein asphaltierter Boden die Grenze bedeuten? Die Pflanzen wissen offenbar nicht, dass man Asphalt als Grenze akzeptieren sollte. Sie gehen zielstrebig und möglicherweise mit Freude und Leidenschaft den Weg zu ihrem Ziel: sich der Sonne zuwenden, seinen Platz erobern, wachsen und sein!

Ich nehme mir diese Lektion zu Herzen, wenn ich mal wieder zweifle oder nicht mehr mit soviel Leidenschaft mein Ziel verfolge.

Mit Herz und Licht
Regina

Freitag, 26. August 2011

Zweifel - Freund oder Feind ?


Da bin ich also auf meinem Weg, mal enthusiastisch, mal in der Sicherheit des Trotts und plötzlich wie aus dem Nichts geschossen, erscheint der Zweifler in mir und meldet sich leise und manchmal auch sehr laut zu Wort. Kennst du das auch? Und was machst du ? Gehörst du auch zu jenen, die ihn ignorieren, zu Boden drücken, möglichweise in die hinterste Schublade legen?

Ich schau mir mal die Welt des Zweiflers an:

Er zeigt sich mir entweder in Gefühlen und Gedanken, die sich den Weg in mein Bewusstsein bahnen
oder durch eine andere Person als Spiegelung. Und ich habe wie so oft mindestens zwei Varianten, darauf zu reagieren:

1. Ich verscheuche und  ignoriere ihn oder
2. ich höre ihm zu

Meist ignoriere ich ihn, weil ich mich durch ihn belästigt fühle, minderwertig, nicht gut genug, unverstanden, denn er zeigt mir ja die Kehrseiten meines Tun und Handelns auf. Er möchte mir sagen, dass das, was ich mache, falsch sei. Ist es das auch? Ist des Zweiflers Aufgabe: Demotivation?
Wenn nicht, welche Aufgabe hat er denn dann in meinem Leben?

So entscheide ich mich also, ihm zuzuhören. Ich höre ihm mit meinem Herzen zu, danke ihm dafür, dass er sich meldet. Welche Botschaft möchte er mir senden? Diese Botschaften dringen oft nicht leise und konstruktiv an mich, insbesondere dann nicht wenn er sich das Werkzeug des Spiegelns nimmt. Nein, sie erreichen mich mit Wucht, Wut und Vorwürfen - habe ich die leisen Signale ignoriert. Höre ich jetzt zu, so wird alles wieder ruhig, friedlich, still und ohne Bedrohung und ich kann wahrnehmen, dass die Information der Botschaft mich zur Lösung bringt.

So habe ich nun also verstanden, was der Zweifler mir für Dienste leistet - er ist einer meiner besten Berater. Er zeigt mir die Früchte, die ich in Zukunft ernten werde, ginge ich meinen Weg so gewohnt weiter. Und er lässt mir Raum zu entscheiden, ob ich diese Früchte denn auch ernten möchte. Wenn nein, so bietet sich genau Jetzt die Möglichkeit, andere Samen zu säen. Jene Samen, die mich genau diese Früchte werden ernten lassen, die ich möchte.

So kannst du dir die Kraft deines Zweiflers nutzen, indem du ihm zuhörst und dir Fragen, wie unten stellst:

  • worauf muss ich mich achten?
  • was gilt es zu vermeiden - was tue ich anstatt dessen?
  • was kann ich ändern in meinem Verhalten, in meinem täglichen Tun?
  • welche Entscheide muss ich treffen, um mein Ziel zu erreichen?

Mit Herz und Licht
Regina



Donnerstag, 18. August 2011

Aus dem Rahmen springen

Dieser gepostete Text einer FB-Freundin hat mich heute morgen inspiriert:

"Heute will ich                                                                 
aus dem Rahmen fallen
und weich landen,
...dann zu der Musik
in meinem Kopf
schön aus der Reihe tanzen,
mich zum Ausruhen
zwischen die Stühle setzen,
danach ein bisschen
gegen den Strom schwimmen

unter allem Geschwätz wegtauchen
und am Ufer der Phantasie
so lange den Sonnenschein genießen,
bis dem Ernst des Lebens
das Lachen vergangen ist."

Hans Kruppa



Öffnet sich beim Lesen dieses Textes auch die eine oder andere Kette, die du um dich geschlungen hast? Die dich einengt, so fest einengt, dass du manchmal denkst, du hättest das Gefühl der Fröhlichkeit und Ungezwungenheit verloren? 


Es sind unser Pflichtgefühl, die Erwartungen der Gesellschaft, deine eigenen Werte und Normen, Ängste die sich schleichend um deine Seele winden und dich langsam in ein verkümmertes Wesen wandeln können, wenn du nicht achtsam bist. 


Drum sprenge heute eine dieser Ketten. Tu was Verrücktes, was anderes - etwas das einfach genau nur dir Spass macht und deiner Seele Ausdruck gibt. 


Wenn du möchtest, kannst du dir künftig täglich vornehmen, mind. einmal aus dem Rahmen zu tanzen, etwas zu tun, das dich unberechenbar, einzigartig und bemerkenswert macht.




Mit Herz und Licht
Regina

Dienstag, 16. August 2011

Dankbarkeit



Was ist, wenn ich dankbar bin? Dankbar für was? Warum sollte ich an solch altem Zopf festhalten?

Gehe ich diesen Themen nach begegne ich in Religionen und Ritualen der Urvölker der Dankbarkeit. Es ist was, das  von Generation zu Generation weitergegeben wird, ob religiös gläubig oder nicht. Manchmal einfach nur aus Tradition. Es hält sich hartnäckig in unserem Leben fest und sucht sich seine Berechtigung. Manchmal scheint es uns, die Jugend wolle sie nicht mehr mitnehmen.

Was geschieht denn, wenn ich dankbar bin? Was muss ich tun, um dankbar zu sein?

Im Moment, wo ich mich darauf konzentriere, wofür ich dankbar sein könnte, richte ich meinen Fokus, auf das, was ich habe. Und nicht darauf, was ich nicht habe. Mein Gefühl verändert sich schlagartig, wenn ich mir dessen bewusst werde, wofür ich dankbar sein kann: meine Gesundheit, meine Wohnsituation, das Abendessen, fliessendes Wasser (und dies nicht nur kalt - sondern auch warm), Elektrizität, meinen Beruf, meine Familie, Kleidung, Spass, Lust am Leben, meine Geduld, Hartnäckigkeit usw. Sage ich danke dafür, breitet sich eine unglaubliche Energie in meinem ganzen Körper aus.

Man sagt, es könne nebst dem Gefühl der Dankbarkeit kein weiteres Gefühl Platz nehmen - ausser der Liebe.
Negative Gefühle, die dich hindern, das Leben zu führen, das du dir wünschst, können nicht zu dir kommen und Besitz von dir nehmen, so lange du das Gefühl der Dankbarkeit und Liebe in dir trägst.

Sagst du einem Menschen danke, schenkst du ihm deine Wertschätzung für sein Tun und Handeln. Gleichzeitig hilfst du deinem Unterbewusstsein zu erkennen, was dir geschenkt wurde - sei es ein Lächeln, eine Nachfrage nach deinem Befinden - was auch immer. Das gleiche gilt, wenn du dir selber dankst.

Masaru Emoto, der Wissenschaft und Spiritualität vereint, zeigt uns anhand der Wasserkristalle, welche Kraft im Wort Dankbarkeit steckt. Hier das Wasserkristall, das durch die Aufschrift: Danke, entstanden ist:



Seine Bilder geben die Kristalle preis, die aus Wasser mit Botschaften entstanden sind. Je nachdem, welches Wort auf dem Glas- oder Reagenzglas stand, mit welcher Musik das Wasser berieselt wurde oder auf welchem Bild es stand, zeigt uns das Wasser Kristalle, oder aber undefinierbare Muster. Manchmal nimmt es sogar die Form des Bildes an, auf dem es steht. Dies war beispielsweise der Fall bei einem Delfinbild.
Und dieses Verständnis, dass Wasser die Signale annimmt, die es erhält, können wir natürlich 1 : 1 auf unseren Körper anwenden, der zwischen 70 und 80 % aus Wasser besteht. Sagen wir unserem Körper beispielsweise ununterbrochen : „Ich liebe dich“, nimmt das Wasser im Körper eine hohe Schwingung an und versetzt uns in einen Zustand des Glücks und Kraft. Sagen wir : ‚Ich hasse dich’, reagiert auch das Wasser in unserem Körper dementsprechend, was dazu führt, dass man sich schlecht in seiner Haut fühlt. Sagt man das Gleiche zu jemand anderem, kann unser Körper nicht zwischen sich selber und seinem Gegenüber unterscheiden. Man fügt sich damit also selber Schaden zu.
Emoto spricht deshalb auch oft von der alten hawaiianischen Weisheit Ho’oponopono (übersetzt : „geistige Reinigung“), die mit den Sätzen : „Ich liebe dich, es tut mir leid, bitte verzeih mir, danke…“ im eigenen Körper für Heilung sorgt. Indem wir wiederholt diese Sätze sagen, räumen wir mit den Erinnerungen und unserem Karma in unserem Unterbewusstsein auf und geben gleichzeitig der Inspiration Platz.
Er besteht darauf, dass der Körper klassische Musik liebt, was er mit seinen Wasserkristallen, die z.B. Beethoven und Mozart ausgesetzt waren, beweisen kann. Aber auch fröhliche Musik hebt die Schwingungen des Körpers an. Weniger schöne Resultate ergibt beispielsweise Heavy Metal. Der Körper reagiert also auf die Musik, die jemand anhört, indem er sich freudig, ruhig, oder auch aufgewühlt anfühlt.

Einmal hat Emoto Wasser getestet, aus welchem der Dalai Lama getrunken hatte. Aus dem Wasser wurde ein wunderschöner Kristall. Was aber, wenn das Wasser von einer Person in den Gefrierraum getragen wurde, die eine tiefe Schwingung hatte ? Passt sich das Wasser da nicht automatisch der Schwingung dieser Person an ? Die tiefe Schwingung passt sich immer der Hohen an. Wenn man dem Wasser gleichzeitig ‚Dummkopf‘ und ‚Ich liebe dich‘ sagt, nimmt es die höhere Schwingung an.

Emoto rät, dass man, wenn immer möglich, „Ich liebe dich“ sagen und denken soll, und dass man Dankbarkeit und Liebe in sich den gebührenden Platz schenken soll.

www.masaru-emoto.net
www.whatthebleep.com
 

Deine Übung zum Thema Dankbarkeit:

Jeden Abend bevor die Zeit kommt, wo du ins Bett gehst, setze dich bequem hin und schreibe auf, wofür du dankbar bist. Lese es im Anschluss ruhig durch und lasse alles auf dich wirken. Mache dir auch bewusst, wie sich dein Gefühl verändert, wenn du das Niedergeschriebene liest.

Wiederhole diese Übung 21 Tage lang hintereinander.

Mit Herz und Licht
Regina


























Freitag, 12. August 2011

Geschenk

Was passiert in dem Moment, wo du dir und jemandem ein Geschenk gibst. Was bedeutet es für dich, jemanden zu beschenken? Was bedeutet es, dir selbst ein Geschenk zu machen.
Was fällt dir einfacher? Warum ist das so?

Beim Schenken verhält es sich so, dass der Akt dann abgeschlossen ist, wenn das Geschenk angekommen ist. Danach gibt es nichts mehr zu tun. Der Kreis ist geschlossen und nichts folgt mehr - keine Dankbarkeit, keine Verpflichtung, es gleichzutun - nichts. 

Geschenk geben, Geschenk annehmen - das ist es. In diesem Akt liegt die ganze Stärke und Freude. 


Doch wie ist es bei Dir?


 - Kannst Du schenken, ohne etwas zu erwarten?
 - Kannst Du Geschenke annehmen, ohne Dich verpflichtet zu fühlen?


Was passiert denn, wenn wir den Kreis nicht als geschlossen betrachten? Wenn wir Verpflichtung und Erwartung an den Akt des Schenkens anhängen?


Das Schenken ist etwas Fröhliches, Leichtes und Beglückendes. Wird es allerdings verknüpft mit Erwartungen und Verpflichtungen so kann es sich auflösen und in etwas Mühsames, Schweres, Belastendes transformieren.


Lass das Glück und die Freude zu Dir kommen. Gib und nimm mit der Leichtigkeit eines kleinen Kindes - spüre, wie sich Dein Herz dabei öffnet und wie sich Deine Mundwinkel den Weg zu den Ohren suchen.



Spürst du sie - diese Leichtigkeit der Freude? 

Mit Herz und Licht
Regina Maurer

Donnerstag, 11. August 2011

Hier und Jetzt


"Du selbst gestaltest dir deine Zukunft, Lass die Vergangenheit los und komm ins ...JETZT! ...verstummen erst mal die ganzen Schreie und der Wunsch an eine bessere Vergangenheit, wird sich ein Weg, eine Brücke zur Zukunft aus dem "nichts" öffnen..... "     Von: Alles Ist Schwingung - Facebook

Oft höre ich solche Sätze: Lebe im Hier und Jetzt, lass los. Die Vergangenheit ist vergangen und es zählt nur das Heute. Im Heute setzt du die Samen, die dann deine Zukunft sind. 
Doch wie mache ich das denn?

In den meisten Fällen wirst du wie folgt Altes und Lästiges los:

Anerkenne, dass Du in den Geschehnissen der Vergangenheit ein aktiver Mitspieler /eine aktive Mitspielerin warst. Nicht nur handeln, sondern auch nicht handeln, wo gehandelt hätte werden sollen, prägen und beeinflussen das Resultat.

Richte in der Rückschau deinen Fokus auf dich, auf dein Handeln oder Nichthandeln.

Akzeptiere deine Entscheide von damals und verzeihe dir dafür. Dein Handeln oder Nicht-Handeln entsprachen deiner damaligen Möglichkeiten zu agieren. Es ist nichts Gutes und nichts Schlechtes daran. Es war einfach. Spürst du nun die Versöhnung mit dir? Oft sind es nämlich nicht die Umstände, die uns plagen, sondern unsere Verachtung uns selber gegenüber. 

Indem du dir verzeihst, löst sich meist alles wie ins Nichts auf.

Unterstützend können nachfolgende (nicht abschliessende) Fragen sein ...


Welche Lektion hast du erhalten? 
Was will dir dieses Ereignis als Lernprozess mit auf den Weg geben? 
Was würdest du in einer ähnlichen künftigen Situation anders machen, wenn du dir ein anderes Resultat wünschst?
Was könntest du heute tun, um dein Leben wieder in die Hand zu nehmen?
Wie gestaltest du nun dein Leben?
Welche Möglichkeiten bieten sich dir?
Wo brauchst du Unterstützung?
Wer könnte dein Reiseleiter/Reisepartner sein?

Fokussierst du dich heute, auf deine jetzigen Möglichkeiten, die Segel neu zu setzen, verblassen alle Schatten hinter dir.

Mit Herz und Licht
Regina






Donnerstag, 4. August 2011

Wortlos

Finde ich keine Worte so fühle ich mich wie verloren - es fehlt mir die Ausdrucksmöglichkeit.
Und gleichzeitig öffnen sich meine Türchen, meine Sinne nehmen wahr und es beginnt ein wildes Kommunizieren. Oh wie spannend zuzuhören, dem Raum, in dem ich gerade bin, meiner inneren Stimme einfach allem, was um mich herum ist.

Schenk Dir selber diese Übung zum heutigen sonnigen Tag:

Setze Dich bequem an einen Ort - egal ob drinnen oder draussen und lausche. Lausche so wie wenn du erst 3 Jahre alt wärst. Lausche nicht nur mit deinen Ohren - auch mit deinem Herzen, mit deinen Augen, deinen Händen und nimm die Kommunikation wahr, die stattfindet.

Lausche und geniesse!   ;-)

Mit Herz und Licht
Regina