Montag, 29. August 2011

Lernen von der Natur

So bin ich heute auf dem Weg in meine Praxis. Ich gehe ihn zu Fuss mit einem Umweg durch Feld und Wald. Ich begegne Nachbarn mit ihren Hunden und sie schauen mich etwas verwirrt an. Morgens unterwegs, ohne Hund in die falsche Richtung?! Interessant wie wir Menschen uns erstaunen ob Dingen, die scheinbar aus der Norm und Routine fallen.

Ich bin also unterwegs mit den Nebelschwaden, Sonnenstrahlen, den wundervollen Gerüchen des nahenden Herbstes. Ich bin dankbar für diese Natur, in der ich leben darf. Eine kurze Strecke komme ich zurück auf den Asphalt. Es ist eine Brücke, die über eine Autostrasse führt. Ich sehe und spüre kleine und mittlere runde Erhebungen. Fast so wie kleine "Gugelhupfs". Hmmm da sind ein paar ganz Starke am zurückerobern, was ihnen gehört... sie kennen ihr Ziel und sie lassen sich nicht aufhalten. Für wieviele von uns Menschen würde ein asphaltierter Boden die Grenze bedeuten? Die Pflanzen wissen offenbar nicht, dass man Asphalt als Grenze akzeptieren sollte. Sie gehen zielstrebig und möglicherweise mit Freude und Leidenschaft den Weg zu ihrem Ziel: sich der Sonne zuwenden, seinen Platz erobern, wachsen und sein!

Ich nehme mir diese Lektion zu Herzen, wenn ich mal wieder zweifle oder nicht mehr mit soviel Leidenschaft mein Ziel verfolge.

Mit Herz und Licht
Regina

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