Montag, 12. September 2011

Esse deinen Frosch

Heute möchte ich Dir dieses Video zeigen. Schau es Dir an und lass es wirken.

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Wenn du nach einem arbeitsreichen Tag das Gefühl der Unzufriedenheit mit dir nach Hause schleppst - oder sogar ins Bett mitnimmst - so kannst du dir sicher sein, dass dich Unwichtigkeiten, B - Z-Prioritäten von Deiner wichtigsten Aktion dieses Tages abgehalten haben, resp. dass du statt A-Prioritäten, die anderen erledigt hast.

Ich beginne meinen Tag damit, dass ich mir die "zu-Tun-Liste" anschaue und mir "meinen" Frosch einkreise. Ich weiss, mein Tag wird dann zu meinem kreativen Supertag, wenn ich diesen Frosch gegessen habe und  diese Aufgabe erledigt ist. Hab ich es geschafft, so fühle ich in mir, dieses befreiende Glücksgefühl, das mich nun den ganzen Tag über begleitet und mich unterstützt, meine Ziele beherzt anzugehen und die weiteren Aufgaben mit Freude und Leichtigkeit zu erledigen.

Probiere es aus und spüre, wie lebendig und kraftvoll Deine Tage werden.

Mit Herz und Licht
Regina

Mittwoch, 7. September 2011

Nimm dein Geschenk wieder mit, ich nehme es nicht an …

Im Netz kursiert periodisch immer wieder mal eine eindrückliche Geschichte über den Buddha.

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Buddha bekam einst Besuch von einem hochrangigen Schriftgelehrten, der ihn belehren wollte. Ohne jeden Respekt beschimpfte und beleidigte er den Buddha in einem fort. Der Mann mochte gar nicht mehr aufhören so sehr redete er sich in Rage. Aber nach einer guten Stunde, war der Mann dermassen erschöpft und war gezwungen, eine Pause zu machen und seinen Redeschwall zu unterbrechen.
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Da sprach der Erleuchtete, der voller Gleichmut und still dagesessen hatte: Mein Bruder, du hast mir so viele Geschenke mitgebracht, aber ich nehme sie nicht an, du musst sie wieder mit zurücknehmen. Der Schriftgelehrte hatte auf seinem Rückweg schwer zu tragen.
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Auch wenn wir nicht erleuchtet und kein Buddha sind. Wir kennen doch auch solche Momente. Geben wir also das nächste mal die Geschenke, die uns nicht betreffen, einfach zurück. Wir nehmen sie nicht an. Dann finden sie dort Resonanz, und wirken dort, wo sie auch hingehören.
(by Bertrand Cézoé, www.cezoe.com)
 
 

Diese Geschichte fällt mir heute zu. Heute passt ausgezeichnet für mich, denn gestern kriegte ich eben zwei solcher Geschenke. Zwei Schuldzuweisungen um genau zu sein. Ich hielt sie dann einen Moment vor mir - wie in einer Kugel schwebend - und gab sie dann wieder zurück. 

So werden uns immer wieder Geschenke - oft in Gestalt von Knüppeln, Steinen, Vorwürfen, Anschuldigungen usw. - von Freunden, Bekannten, Unbekannten und Besserwissern überbracht. Oft auch zweifelst du dann wieder an dir selber und am grossen Plan und der Gerechtigkeit.

Kriege ich solche Geschenke, so lass ich sie vor mir schweben. Dadurch gewinne ich erst mal Zeit. Nicht immer bin ich drum so weise und geschickt wie Buddha, um die Essenz/Botschaft des Dargebotenen sofort zu erfassen. Es bleibt mir nun also genau die Zeit, die ich brauche um wahrzunehmen, ob die Geschenke tatsächlich zu mir gehören oder eben nicht. Indem ich sie dann - wenn sie nicht zu mir gehören und nichts mit mirzu tun haben - zurückweise, nach dem Motto "return to sender", bleibe ich auf meinem Weg und in mir. Und ich fühle mich frei! Frei von Lasten, die andere tragen sollten, Herausforderungen, die andere zu meistern haben. 

Probiere es aus und du wirst spüren und erfahren, wie leicht du plötzlich wirst, weil du nicht die Lasten und Aufgaben anderer tragen musst. 

Mit Herz und Licht
Regina