Freitag, 2. Dezember 2011

Advent

Aus Wikipedia:
Ursprünglich entsprach der Begriff Advent dem griechischen Begriff epiphaneia („Erscheinung“, siehe Epiphanias) und bedeutet die Ankunft, Anwesenheit, Besuch eines Amtsträgers, insbesondere die Ankunft von Königen oder Kaisern. Es konnte aber auch die Ankunft der Gottheit im Tempel ausdrücken. Dieses Wort übernahmen nun die Christen, um ihre Beziehung zu Jesus Christus zum Ausdruck zu bringen.

Advent - die Tage sind kürzer und die Dunkelkeit länger. Wir zünden Lichter an - dekorieren unsere Häuser - bereiten uns auf die kommende Weihnachtszeit vor. Was bedeutet dies für Dich?

Ein Licht anzünden, mein Zuhause schmücken, mein Herz öffnen und in Stille und Demut mich im Geiste auf die Weihnachtstage vorbereiten - diese Zeit bewusst zu erleben und zu gestalten zeigt mir, dass ich mein Leben so gestalten kann, wie es mir gefällt. Bereite ich mich im Glauben auf Christus vor oder auf ein Weihnachtsfest mit der ganzen Familie - egal. Was gemeinsam ist, es ist eine Zeit der Vorfreude oder für manche Menschen eine Zeit der Einsamkeit und Trauer. Das Dunkel dieser Nächte zeigen mir die Parallelen zu den dunklen Seiten des Lebens.

Umhüllt mich Dunkelheit so steht es mir frei zu wählen, ob ich die Dunkelheit bekämpfen oder lieben möchte. Entscheide ich mich fürs Lieben, so finde ich Möglichkeiten, wie ich mir die Welt erschaffe, die   m i  r   gefällt?

So öffne ich also mein Herz, zünde eine Kerze mehr an, backe meine Weihnachtsguetzli, und freue mich über das Licht, das sich in mir ausbreitet - mich wärmt, stärkt und in die ganze Welt leuchtet. Ich erschaffe mir diese Advents- und Weihnachtszeit jeden Tag aufs Neue genau so - wie ich es mir wünsche. Richte ich meine Gedanken auf ein harmonisches, freudvolles Familien- oder Freundesfest aus, so erschaffe ich mir die Grundlage, es genau so zu erleben. Öffne ich mein Herz und lass meine Gefühle, die ich damit verbinde meinen ganzen Körper durchstreifen und immer stärker werden, so erhöhen sich die Chancen immer mehr, dass ich diese Zeit genau so erlebe, wie ich es mir wünsche. Materie folgt dem Geist und die Gefühle dienen als Verstärker und Beschleuniger.

So sei achtsam, wohin Deine Gedanken Dich führen, nimm die Zügel in die Hand und dirigiere sie in jene Richtung, die Dir gefällt und die Dich glücklich macht. Sei ein wenig hartnäckiger als jene Gedanken, die Dich aus der Harmonie bringen möchten und entscheide Dich immer wieder für Dich und Deine Wünsche.

Sei gespannt und lass Dich überraschen, was für ein Weihnachtsgeschenk Du erhalten wirst.


Mit Herz und Licht und vorweihnachtlicher Freude.

Regina



PS: und wenn mich die Dunkelheit beängstigt, so zünde ich immer ein Licht mehr an, als die    
      Dunkelheit mir ihren Mantel umhängen will.

PPS: dieses Rezept eignet sich besonders gut zum selber Ausprobieren!

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